Tauchen ist ein wunderschöner Sport, für den man jedoch ein Mindestmaß an Fitness braucht. Ohne ein bestimmtes Maß an Gesundheit kann Taufen lebensgefährlich werden. Verantwortungsvolle Tauchschulen oder Tauch Veranstalter verlangen eine entsprechende ärztliche Bescheinigung über eine Tauglichkeitsuntersuchung.

Vor Beginn einer Tauchausbildung sowie dann alle 2-3 Jahre sollte eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung erfolgen. Diese entspricht einem umfangreichen „check up“ unter besonderer Berücksichtigung der beim Tauchen belasteten Organe, der Lunge und des Herzkreislaufsystems.

Die Deutsche Gesellschaft für Tauch- und Unterdruckmedizin (GTÜM) empfiehlt die Tauchtauglichkeitsuntersuchung alle drei Jahre bei unter 40 jährigen und ab dem 40. Lebensjahr jährlich, da insbesondere die Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen dann sprunghaft ansteigt die Analyse tödlicher Taufen Fälle zeigt, dass in mehr als 50 % der Fälle medizinischer Risikofaktoren vorlagen, die für den das Unfallgeschehen verantwortlich gemacht werden können.

Der Tauchsport stellt besondere Anforderungen an die körperliche Leistungsfähigkeit. Besonders werden das Herz Kreislaufsystem und das Atmungssystem beansprucht. Außerdem muss ein ungehinderter Druckausgleich zwischen Nase und Mittelohr stattfinden.

Unsere Untersuchung beinhaltet alle diese Faktoren und wird nach den Richtlinien der GTÜM durchgeführt. Neben einer gründlichen körperlichen Untersuchung, einer Blutanalyse, einen Atemtest vor und nach Belastung führen wir eine Belastungs-EKG durch.

Eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung ist die Grundvoraussetzung für den Erwerb einer Sporttauchlizenz nach internationalem Standard.

Die Tauchtauglichkeitsuntersuchung wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.